Semantik der internen Ablauflogik: Die Execution Engine

Die Execution Engine des m2n Intelligence Management Frameworks ist für Definition, Management und Ausführung der graphenbasiert modellierten Ablauflogik zuständig. Sie fungiert client- und serverseitig als zentraler Controller für den Programmfluss und steuert gemäß semantisch definierter Ablaufregeln die Applikation.

Funktionsweise

m2n PlugIns registrieren ihre fein granularen Methoden an der Execution Engine. Im Zuge der Applikationsentwicklung erfolgt die Modellierung der konkreten System- und Geschäftsprozesse – das Zusammenspiel der Funktionen und Methoden wird festgelegt. Ein flexibel definierbares Ereignis (z.B. Benutzer drückt Button, Doppelklick, anderer Prozess) triggert die Regel, die zur Laufzeit interpretiert wird und die Methoden gemäß ihrer Bedeutung und Funktion ausführt.

Die Ablauflogik legt demnach fest, welche Regel beispielsweise beim Klick auf einen Button angestoßen wird, welche Methoden in dieser Regel wann und unter welchen Bedingungen aufgerufen und welche Parameter übergeben werden.

>> Die Workflow Engine

IAufsetzend auf der Execution Engine übernimmt die Workflow Engine das Business Process Management – bei Bedarf erweitert um intelligentes Lernen und Prozessanalyse.

In Kombination sind Execution Engine und Workflow Engine ein unschlagbares Team: Aus Geschäftsprozessen heraus werden Fachfunktionen beliebig gesteuert, gänzlich ohne Programmierung. Wiederverwendbarkeit und optimale Anwenderunterstützung sind die Folge. >> mehr

Alle internen Abläufe wie etwa Knowledge-Discovery-Funktionen (z.B. automatische Suche nach ähnlichen Informationsressourcen, Verfeinerung einer semantischen Suchanfrage), Aufbau des Interface (z.B. Wizards) oder Compliance-Analysen (z.B. Überprüfung, ob Fälle den gesetzlichen Anforderungen entsprechen) sind auf diese Art hochdynamisch und dem Kontext entsprechend steuerbar.

m2n Intelligence Management bietet eine Reihe von Basisregeln, wie etwa Manipulation von Objekten, Ausführen von Queries u.v.m. Die Aufgaben und Funktionen der Regeln sind semantisch beschrieben, um Dokumentation, Verwaltung und Einsatz zu optimieren. Die Modellierung von Prozessen wird durch die entsprechend parametrisierten Visualisierungswidgets unterstützt, wie etwa durch die Graphenvisualisierung.

Regelelemente

Für die flexible Festlegung der Abläufe stellt die Execution Engine eine Reihe von Regelelementen zur Verfügung. Einmal modellierte Regeln können modular geschachtelt werden, was eine hocheffiziente Applikationsentwicklung gewährleistet.

Event, Regelkörper

Blöcke

  • Start / Stopp
  • Fork / Join / Synchronize
  • If
  • Switch / Case
  • Schleife
  • Methodenaufruf / Regelkörperaufruf,...

Variablen / Konstanten

Ablauf

  • Nächster Block
  • Fehlerblock
  • Dann / Sonst, ...

Parameter-Mappings