Client-Server-Architektur

Das Framework baut auf einem schlanken Server- und Client-Kern auf, der mittels funktionaler Komponenten (PlugIns, Services und Bibliotheken) erweitert wird. Ein Server kann mehrere Mandanten (Virtual Hosts) unterstützen. PlugIns betreffen Server, Virtual Host und/oder Client (Java/Web) und stellen Funktionalitäten modular und bedarfsgerecht zur Verfügung. Die PlugIns registrieren ihre Methoden an der Execution Engine, die diese zur Laufzeit gemäß einer modellierten Ablauflogik ausführt. Auf der generischen Execution Engine setzt serverseitig die Workflow Engine auf.

Im Zentrum der Architektur steht eine Basisbibliothek, die gemeinsame Funktionalitäten, wie etwa den Zugriff auf und die Manipulation von RDF-Tripeln, versionsgesichert für Server- und Client-Kern sowie PlugIns bereitstellt.

Java-Technologie ermöglicht server-, datenbank- und clientseitige Plattformunabhängigkeit. Der durchgängige Einsatz offener Standards – u.a. die Ontologie-Sprachen RDF(S) und OWL – garantiert Wiederverwendbarkeit und Interoperabilität. Ein modulares Reasonerframework stellt maximale Leistungsfähigkeit bei der Ausführung logischer Operationen, wie etwa Inferenz- und Integritätsregeln, sicher.