Applikationsarchitektur

m2n Intelligence Management konsolidiert Daten unterschiedlicher Struktur und Herkunft in ein semantisches Modell. Ontologien als mächtige Modellierungssprache geben nicht nur Anwendungsdaten „Sinn“, sondern steuern auch alle Systemkomponenten. Das Festlegen der Applikationslogik erfolgt modellbasiert: von der konkreten Ausprägung und Anwendung der Einzelfunktionen über Benutzeroberfläche und Berechtigungen bis hin zur Definition des Programm- und Arbeitsflusses.

m2n Components übernehmen vielfältige Aufgaben und bieten eine große Bandbreite von Funktionen: m2n Intelligence Applications werden aus Modellen für Anwendungsdaten und Ablauflogik sowie modellbasiert parametrisierten Core- und Enhancing Components zusammengestellt.

Execution- und Workflow Engines verdrahten die bereitgestellten Methoden dynamisch:Während die Execution Engine als zentraler Controller fungiert, übernimmt die aufsetzende Workflow Engine Definition und Management des Arbeitsflusses.

Der Einsatz von Ontologien als Modellierungssprache in allen Systemkomponenten garantiert Flexibilität und Adaptierbarkeit für individuelle Lösungen bei gleichzeitiger Interoperabilität und Wiederverwendbarkeit, sowohl von Modellen als auch von Services.

m2n Layers

Application Layer

m2n Intelligence Applications sind das Ergebnis des fein abgestimmten Zusammenspiels aus Wissensmodellen und Regelwerken, m2n Components und deren Konfigurationen. Sie sind den Anforderungen entsprechend völlig flexibel definierbar, können beliebig miteinander kombiniert werden und garantieren Wiederverwendbarkeit und Interoperabilität.

Model Layer

Modelle als abstrakte Abbildung realer Sachverhalte legen in Form von Ontologien sowohl die Bedeutung der Daten für den Anwender als auch für alle Systemkomponenten eindeutig fest. Modelle können z.B. Regeln der Geschäftstätigkeit ("Business Rules") ebenso wie den "Sinn" von Anwendungsdaten definieren oder rechtliche Grundlagen formulieren.

Modelle steuern den Programm- und Datenfluss, das Zusammenspiel der Funktionen und bilden die Konfigurationen aller m2n Components ab - vom Interface bis zu den Berechtigungen. Modelle und Daten bilden den semantischen Applikationsgraphen.

Data Layer

Daten aus unterschiedlich strukturierten, heterogenen Datenquellen werden hochperformant zur Laufzeit in die Semantik der Modelle übersetzt und "on-the-fly" in den Applikationsgraphen integriert.

m2n Components

m2n Components bringen Funktionsvielfalt. Core Components wie Ontology-, Repository- oder Interface Management werden durch zahlreiche Enhancing Components ergänzt: Connectors, Graph Analysis, Knowledge Discovery, Reporting, Visualisation u.v.m. Alle Komponenten registrieren ihre Methoden an der Execution Engine, die für die Ausführung des Programm- und Datenflusses auf Basis modellierter Prozessketten zuständig ist.

m2n Components sind gemäß der konkreten Anforderung modellbasiert parametrisierbar, was gemeinsam mit den Modellen der Anwendungsdaten und der dynamischen Methodenverkettung die einzigartige Flexibilität der Lösung ausmacht

Core Components: